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Dienstag, 6. Dezember 2016

3DS-Check 11/2016


Hässlich: Blasting Agent
Was für ein tierischer Spaß es doch ist, die Indie-Szene auf dem 3DS zu erkunden! Nun ja ... meistens. Zwischendurch kann man - in einem gewollten Blindflug/kauf - nämlich auch mal an so ein Vollpfosten-Spiel wie Blasting Agent (2,99,- Euro im eShop) geraten. Hässlich ruckelt das Spiel so vor sich hin, als würde die potente Hardware meines New 3DS mit dem grobpixeligen Matsch völlig überfordert sein. Da sich die Slowdowns zusätzlich auf die Steuerung abfärben, wird der eher langweilige Platformer zusätzlich an manchen Stellen noch unnötig frustrierend. Einzig die Bosskämpfe und die begleitende Chipmucke sind ganz nett. Technisch ist es aber verdammt mies und bietet nichts, was man nicht schon von aberhundert anderen Action-Platformern kennen dürfte. Spart euch die drei Euronen und investiert sie lieber in ein anderes Download-Game. Wertung: 3 / 10





Gruselig: Binding Of Isaac


Ebenfalls im November gespielt: The Binding Of Isaac (14,99,- Euro im eShop). Und zwar die Rebirth-Version. Für einen guten Roguelike-Twinstick-Shooter bin ich immer zu haben - und alles in allem kann man dem Spiel um Isaac nur attestieren, dass es Spaß macht. Die morbide, düstere Atmosphäre, die stimmungsvolle Musik, die harten Bosskämpfe ... selbst nach 15 Stunden im Spiel hab ich noch längst nicht alles an Waffen und Extras freigeschaltet. Und da die albtraumhaften Welten ständig neu durchgewürfelt werden, wird's so schnell nicht öde. Einzig die Steuerung (explizit: das verschießen der Tränen von Isaac) könnte etwas präziser sein. Eine Kleinigkeit, die mich auch nach vielen Tagen noch gestört hat. Ansonsten ist das Spiel wie geschaffen für den kleinen Ballerhunger zwischendurch. Wertung: 7 /10




Pixelig: Witch & Hero II

Was den zweiten Teil von Witch & Hero angeht (3,99,- im eShop): Viel getan hat sich seit dem Prequel nicht. Klar, man kann nun auch die Hexe steuern. Das macht das Spiel aber nicht unbedingt besser. Es ist schon eine verdammt große Dosis Multitaskingfähigkeit vonnöten, will man gleich beide Charaktere zielsicher über den Screen navigieren. Also parkt man die Hexe meistens an halbwegs sicheren Orten, lockt somit die Monster, Geister und Mutanten fort, damit sich der "Hero" hinterrücks um sie kümmert. Am Ende ist das Spiel auf diese Weise sogar viel zu leicht und nach zwei Stunden schon beendet. Ich bin geneigt, da doch eher den ersten Teil zu empfehlen (den hab ich hier drüben schon etwas ausführlicher vorgestellt). Der war etwas fordernder. Wertung: 5 / 10



Spaßig: Samurai Defender
Zu guter Letzt noch ein Geheimtipp von mir: falls ihr auf Tower Defense-Spiele stehen solltet, dann schaut euch doch einmal Samurai Defender an (3,99,- Euro im eShop). Mensch, hat mich dieses kleine Spielchen aberwitzig viele Stunden gekostet! Es gibt genug Upgrades, in die wir investieren können, um die herannahenden Gegner aufzuhalten. Und dank zusätzlicher freischaltbarer Verteidiger (Ninjas ersetzen dann beispielsweise die Bogenschützen) und einem Hard-Modus nach dem durchspielen, ist der Wiederspielwert extrem hoch. Es macht schon derbe süchtig, die Pfeile auf die Samurais niederregnen zu lassen. Da das zielen wahlweise via Touchscreen oder Stick funktioniert, ist man hier nie zur Unttätigkeit verdammt, wie in so vielen anderen TD-Games. Wertung: 8 / 10





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